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18.10.2017

Gepflanztes Denkmal für die Einheit

Drei-Bäume-Denkmal
Auf dem Klopstockplatz wurde ein Drei-Bäume-Denkmal zur Erinnerung an den Tag der Deutschen Einheit errichtet.

© Pressestelle Stadt Husum

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit 2015 sind in über 270 Städten und Kommunen sogenannte Drei-Bäume Denkmäler zur Erinnerung an den Tag der Deutschen Einheit gepflanzt worden. Die Idee dazu hatte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Bundeskanzlerin Angela Merkel übernahm dafür die Schirmherrschaft.

In Husum steht nun auch ein Denkmal dieser Art und das ziert den Klopstockplatz, der nach Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803) benannt ist. Der Dichter wurde in Quedlinburg, Sachsen-Anhalt, geboren – demnach ein passender Platz mit Blick auf Ost/West und den Zusammenschluss der beiden Republiken am 3. Oktober 1990.

Die Bäume Eiche, Buche und Kiefer bilden das Denkmal. Die von der Stadt gestiftete Eiche stand bereits im Grund und Boden – der Kommunale Service-Betrieb Husum (KSH) hatte diese Arbeit im Vorwege erledigt. Die Kiefer vom SDW-Kreisverband wurde auch kurz vor der offiziellen Errichtung eingepflanzt. Nur die Buche, gestiftet von den Husumer Eheleuten Karin und Willi Volz, lag während der Begrüßung und der Reden noch waagerecht auf dem Boden, doch das sollte sich bald ändern.

Hans-Jürgen Mewes, Vorsitzender des SDW-Kreisverbandes Nordfriesland, freute sich über die zahlreichen Gäste, darunter Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Nord. Ihre Schule liegt gegenüber dem Klopstockplatz und die Geschichte zum Denkmal wird zukünftig anschaulicher Unterrichtsstoff sein. Da war sich jedenfalls Schulleiter Dieter Boe sicher. Mit Eifer buddelten die Jugendlichen dann die Buche ein, anschließend ertönten die Klänge der Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Mildstedt und eine Gedenktafel wurde an einem Findling enthüllt.

„Drei Bäume symbolisieren den Osten, den Westen und das vereinigte Deutschland, das genau wie diese Bäume zusammenwachsen muss und dies braucht seine Zeit, gegenseitiges Verständnis, Akzeptanz und Toleranz“, so Bürgermeister Uwe Schmitz, der kurz auf die Geschichte einging und sich bei den Initiatoren für die „großartige Initiative“ bedankte.

Das taten auch Jörg-Friedrich von Sobbe, stellvertretender Landrat des Kreises Nordfriesland, und Hans-Jürgen Meves, der sich besonders darüber freute, dass das Ehepaar Volz den Vorschlag gemacht hatte, ein Einheitsdenkmal in Husum zu errichten.

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